
Merkwürdig, dass man manchmal erst älter werden muss, um die Schönheit aller Jahreszeiten zu erkennen. Schaut mal, heute waren wir mit den Kids auf Entdeckungstour rund um Holsthum. Es gab Äpfel, Walnüsse, Pflaumen, Mirabellen, Kastanien und die Erkenntnis, dass Quitten einen Pelzmantel tragen
Auf dem Foto in der Galerie seht ihr übrigens einen aufgebissenen Rotfleischapfel. Kannte ich bis vor ein paar Jahren gar nicht. Das ist aber in Sachen Obstkunde noch nicht alles: Wusstet ihr, dass es sogenannte „Multi-Sorten-Bäume“ gibt, an deren Stamm durch Veredelung bis zu 40 verschieden Sorten wachsen können. Einen davon -zumindest einen der zwei Sorten trägt (rote und grüne)- hab ich in Holsthum entdeckt (s. Galerie).
Nach ein bisschen Gepflücke gings zur römischen Villa in Holsthum. Hier sieht ihr eine Drohnenaufnahme der Villa im morgentlichen Nebel. Wart ihr schon mal da? Sie war ein großflächiger Gutshof aus dem 2.–4. Jahrhundert n. Chr., die über eine eigene Badeanlage und Mosaikfußböden verfügte. Sie zählt zu den größten Villenanlagen nördlich der Alpen und zeugt vom damaligen Wohlstand durch Landwirtschaft und Handel in der Eifelregion. Alle Infos dazu findet ihr auf der Website der Ferienregion Felsenland Südeifel
. In der Nähe stehen übrigens einige Bäume, die zur „Aktion gelbes Band: Hier darf frei geerntet werden“ gehören.
Mit meinem Projekt „𝙀𝙞𝙛𝙡𝙪𝙚𝙣𝙘𝙞𝙣𝙜“ möchte ich die Landschaften in der Eifel, die Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten online stärker sichtbar machen und der Eifel die Reichweite geben, die sie verdient. 𝙁𝙤𝙡𝙜𝙩 𝙢𝙞𝙧 𝙜𝙚𝙧𝙣𝙚, 𝙬𝙚𝙣𝙣 𝙚𝙪𝙘𝙝 𝙙𝙚𝙧 𝘾𝙤𝙣𝙩𝙚𝙣𝙩 𝙜𝙚𝙛ä𝙡𝙡𝙩 ![]()











